Wenn der Körper ins Sprechen kommt
Manche Themen zeigen sich nicht zuerst in Worten. Sie zeigen sich als Spannung, Unruhe, Rückzug, Erstarrung, Druck, Enge, Kraftlosigkeit oder Bewegungsimpuls. Der Körper trägt Erfahrungen, Schutzmuster und Ressourcen in sich.
Bewegungs- und Tanztherapie eröffnet einen Zugang zu dem, was im Körper spürbar ist und über Bewegung, Ausdruck und Wahrnehmung in Entwicklung kommen kann.
Was dahinter liegen kann
Der Körper reagiert oft schneller als der Verstand. Er zeigt, wo etwas festgehalten wird, wo Grenzen fehlen, wo Kraft blockiert ist oder wo ein innerer Impuls wieder lebendig werden möchte.
Bewegung kann sichtbar machen, wie Menschen mit Nähe, Distanz, Raum, Kraft, Rückzug, Kontakt oder Selbstbehauptung umgehen. Dabei geht es nicht um Tanzen im ästhetischen Sinn, sondern um Wahrnehmung, Ausdruck, innere Bewegung und neue Erfahrung.
Wie wir arbeiten
In der Bewegungs- und Tanztherapie in Zug verbinden wir Körperwahrnehmung, Bewegung, Atem, Ausdruck, Imagination, Gespräch und Reflexion. Der Körper wird dabei als ein möglicher Zugang zum eigenen Erleben einbezogen.
Rico Huder bringt langjährige Erfahrung in körperorientierten und intermedialen Therapieformen mit. Während sieben Jahren leitete er die körperorientierten Therapien einer Klinik und arbeitete mit diversen kreativen und körperpsychotherapeutischen Methoden sowie Bewegungs- und Tanztherapie.
Heute fliesst diese Erfahrung in eine umfassende therapeutische Arbeit ein. Bewegung und Tanz werden dort eingesetzt, wo sie den jeweiligen Prozess sinnvoll unterstützen.
Je nach Thema kann Bewegung helfen, innere Zustände sichtbar zu machen, Ressourcen zu stärken, Grenzen klarer zu spüren, Gefühle auszudrücken und neue Handlungsmöglichkeiten zu verkörpern.
Für wen diese Begleitung geeignet ist
Diese Begleitung richtet sich an Menschen, die über den Körper einen tieferen Zugang zu sich selbst finden möchten.
Sie kann hilfreich sein bei innerer Unruhe, Stress, Erschöpfung, Ängsten, Beziehungsthemen, Selbstwertthemen, körperlicher Anspannung, psychosomatischen Beschwerden oder dem Gefühl, im eigenen Ausdruck blockiert zu sein.
Du brauchst keine tänzerische Erfahrung. Entscheidend ist die Bereitschaft, dem eigenen Körper, der eigenen Wahrnehmung und dem inneren Erleben aufmerksam zu begegnen.
Der erste Schritt
Wenn Du Deinen Körper, Deine Bewegungen und Deinen Ausdruck als Zugang zu Entwicklung nutzen möchtest, begleiten wir Dich gerne auf diesem Weg.
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Krankenkassenanerkennung
Je nach Thema ist eine Kostenbeteiligung durch die Zusatzversicherung für die Intermediale Therapie, Kunsttherapie und Maltherapie möglich. Coaching wird nicht über die Krankenkasse abgerechnet. Gerne geben wir dazu Auskunft.
Weiterführende Angebote
Je nach Thema können weitere Angebote hilfreich sein: Intermediale Therapie & Kunsttherapie, Körperorientierte Therapie, Einzelbegleitung, Stress und Erschöpfung, Abendworkshops.
Häufige Fragen
Nein. Bewegungs- und Tanztherapie hat nichts mit Leistung, Choreografie oder schönem Tanzen zu tun. Es geht um Wahrnehmung, Ausdruck, Körpererleben und persönliche Entwicklung.
Bewegung kann zeigen, wie jemand mit Raum, Kraft, Grenzen, Kontakt, Rückzug oder Nähe umgeht. Dadurch werden innere Muster oft direkter erfahrbar als im Gespräch allein.
Ja. Bewegung, Körperwahrnehmung und Ausdruck können wichtige Zugänge innerhalb der Intermedialen Therapie sein. Sie werden je nach Prozess mit Gespräch, Imagination, Gestaltung und Reflexion verbunden.
Dieser Zugang eignet sich für Menschen, die viel verstehen und zugleich spüren, dass Veränderung auch im Körper ankommen soll.




