Wenn der Körper mehr weiss als der Kopf
Körpertherapie und Körperpsychotherapie beziehen den Körper bewusst in therapeutische Prozesse ein. Denn Erfahrungen, Gefühle und innere Spannungen zeigen sich nicht nur im Denken, sondern auch über Atmung, Haltung, Bewegung und Körperempfindungen. Der Körper kann so einen unmittelbaren Zugang zu dem eröffnen, was innerlich bewegt, festgehalten oder noch nicht in Worte gefasst werden kann.
Was dahinter liegen kann
Viele Menschen erleben Phasen, in denen sie im Alltag funktionieren, sich jedoch innerlich abgeschnitten oder erschöpft fühlen. Körperliche und emotionale Signale werden dabei oft erst spät bewusst wahrgenommen.
Körpertherapie unterstützt dabei, diese Signale wieder wahrzunehmen und in einen verständlichen inneren Zusammenhang zu bringen. So können sich Spannungen lösen, emotionale Prozesse sich ordnen und ein stabilerer Kontakt zu sich selbst entstehen.
Wie wir arbeiten
In meiner Arbeit fliessen körperorientierte und körpertherapeutische Zugänge in die Intermediale Therapie ein. Wie in der Körperpsychotherapie richten wir die Aufmerksamkeit darauf, was sich im gegenwärtigen Moment im Körper zeigt. Dabei können Gespräch, Wahrnehmung, Atem und Bewegung Teil des Prozesses sein.
Die Intermediale Therapie erweitert diesen Zugang durch kreativen Ausdruck und den Wechsel zwischen verschiedenen Medien. Eine Körperempfindung kann beispielsweise in Bewegung Ausdruck finden, sich in einem Bild verdichten oder über Worte eine neue Bedeutung erhalten. Durch solche intermodalen Transfers entstehen oft überraschende Perspektiven. Wesentliches kann sich kristallisieren und auf einer anderen Ebene erfahrbar werden.
So geht es nicht nur darum, ein Thema zu verstehen, sondern es körperlich und kreativ zu erfahren – und daraus neue Wahl- und Handlungsmöglichkeiten entstehen zu lassen.
In meine körperorientierte Arbeit fliessen zudem Erfahrungen und Impulse aus Fortbildungen in IBP (Integrative Body Psychotherapy / Integrative Körperpsychotherapie) und Somatic Experiencing® nach Peter A. Levine ein – insbesondere in den Bereichen Körperwahrnehmung, Selbstkontakt und Regulation des Nervensystems.
Für wen diese Begleitung geeignet ist
Körperorientierte Therapie kann hilfreich sein bei Stress und innerer Anspannung, wiederkehrenden Mustern, Schwierigkeiten mit Grenzen oder wenn Du merkst, dass Du ein Thema gedanklich längst verstanden hast, sich innerlich aber wenig verändert.
Körperpsychotherapeutische Ansätze nutzen den unmittelbaren Zugang über das körperliche Erleben. In der Intermedialen Therapie verbinden wir diesen mit kreativen Medien und intermodalen Prozessen, sodass Erlebtes nicht nur wahrgenommen, sondern auch verwandelt, verdichtet und aus neuen Perspektiven betrachtet werden kann.
Auch Ansätze aus IBP und Somatic Experiencing® beziehen das unmittelbare körperliche Erleben in Veränderungsprozesse ein. In meiner Arbeit verbinde ich solche Impulse mit den Möglichkeiten der Intermedialen Therapie, kreativen Medien und intermodalen Prozessen.
Der erste Schritt
Wenn Du Deinen Körper wieder bewusster wahrnehmen und dadurch mehr innere Klarheit, Stabilität und Verbindung zu Dir selbst entwickeln möchtest, begleiten wir Dich gerne.
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Krankenkassenanerkennung
Eine Kostenbeteiligung durch die Zusatzversicherung ist für die Intermediale Therapie, Kunsttherapie und Maltherapie möglich. Coaching wird nicht über die Krankenkasse abgerechnet. Gerne geben wir dazu Auskunft.
Weiterführende Angebote
Je nach Thema können ergänzend hilfreich sein: Intermediale Therapie, Kunsttherapie, Transpersonale Therapie, Coaching & Therapie sowie Abendgruppen und Workshops.
Häufige Fragen
Körpertherapie nutzt den Körper als Zugang zu emotionalen und psychischen Prozessen, um innere Themen erfahrbar und veränderbar zu machen.
Neben dem Gespräch wird der Körper aktiv in den Prozess einbezogen, wodurch Erfahrungen tiefer verstanden und integriert werden können.
Nein. Die Arbeit orientiert sich immer an deinen individuellen Möglichkeiten und deinem Tempo.
Für Menschen mit Stress, Erschöpfung, innerer Unruhe, psychosomatischen Beschwerden oder dem Wunsch nach mehr Körperbewusstsein und Stabilität.




